Pfau

Der nur in Indien und Sri Lanka wild lebende Pfau ist wohl aufgrund seines imposanten Aussehens weltweit als Ziervogel äußerst beliebt.

In der Mythologie seiner Heimat Indien spielt er eine große Rolle. Dort gilt er als Vogel der Göttin des Lernens und des Kriegsgottes als heiliges Tier, dessen Schrei nach dem Glauben der Inder Regen bringen soll.

 

Vor allem wegen des prächtigen farbenfrohen Gefieders des Hahnes wird der Pfau gerne als Schmuckvogel gehalten. Die Federkrone auf seinem schillernd blauen Kopf und seine bis zu 1,40 m langen Schwanzfedern verleihen ihm ein majestätisches Aussehen. Während der Balz, aber auch ohne erkennbaren Grund, schlägt der Pfauenhahn das berühmte Pfauenrad. Dabei stellt er seine ca. 200 Schwanzoberfedern zu einem Fächer auf, so dass die schillernden Pfauenaugen, die eine hypnotisierende Wirkung haben sollen, sichtbar werden. Dabei tänzelt er ständig herum, damit er das Gleichgewicht halten kann, wenn der Wind in seinen riesigen Fächer bläst.

 

Pfauen halten einen genauen Tagesrhythmus ein; am Morgen suchen sie ihre Wasserstelle auf, den Tag verbringen sie mit Nahrungssuche auf dem Boden, bei Einbruch der Dämmerung begeben sie sich wieder zur Wasserstelle und nachts schlafen sie in Bäumen.