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Damwild

Das Damwild stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde von den Römern nach Mitteleuropa und damit auch nach Deutschland gebracht. Da es sich den landschaftlichen Gegebenheiten sehr gut anpassen kann, ist es mittlerweile auf allen Erdteilen vertreten. Sein Lebensraum ist der Wald; es wird aber meist in Gehegen und Parks gehalten. In Deutschland lebt es in unterholzreichen Wäldern mitunter auch auf freier Wildbahn.

Im Gegensatz zum kräftigen Rotwild ist das Damwild eher zierlich und grazil. Die männlichen Hirsche werfen im Frühjahr ihr Schaufelgeweih ab; das Geweih wächst jedes Jahr länger und ausladender nach und erreicht bei älteren Tieren eine imposante Größe.

Während der Brunftzeit im Spätherbst verteidigen die Hirsche ihr Revier, indem sie den Boden aufscharren, sich an Bäumen und Sträuchern reiben und ihr Reich mit Urin markieren. Durch heftiges Röhren locken sie die Weibchen zur Paarung an. Nach 230 bis 240 Tagen bringen die Hirschkühe meist ein, selten zwei Kitze zur Welt. Diese werden so lange versteckt gehalten, bis sie im Rudel mitlaufen können.

   
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Rotwild

Der Rothirsch findet seinen natürlichen Lebensraum in großen Waldflächen. Er ist sowohl in Mittel- und Südeuropa, wie auch in Teilen Asiens und Nordamerikas anzutreffen. Im Sommer zieht das Rotwild häufig über die Baumgrenze der Gebirge hinauf und sucht im Winter wieder die schützenden Bergwälder auf.

Während der Paarungszeit im Herbst, auch Brunft genannt, werben die männlichen Rothirsche mit herausfordernden Brunftschreien um die paarungsbereiten Hirschkühe. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zweikämpfen. Die stärkeren Hirschbullen führen einzelne Rudel mit fünf bis zwanzig Hirschkühen an und paaren sich mit allen fortpflanzungs-fähigen Weibchen.

Nach der Brunft verlassen die Hirschbullen ihre Weibchen und schließen sich bis zu Beginn der nächsten Brunft in Rudeln nach Geschlechtern getrennt zusammen. Im Frühsommer kommen die Kitze nach einer Tragzeit von acht Monaten zur Welt.

Im Frühjahr werfen die Hirsche ihre Geweihe ab, danach dauert es ca. 100 Tage, bis das neue, um zwei Sprossen (Enden) erweiterte Geweih nachgewachsen ist. Während des Wachstums bildet sich auf dem Geweih eine fellartige Haut, der so genannte Bast, der im Hochsommer an Büschen und Bäumen abgefegt wird. Bei Hirschen, deren Geweih eine große Anzahl an Enden aufweist (z.B. Sechzehnender) spricht man wegen ihres imposanten Aussehens von einem Kapitalhirsch.

 

(c) Wildfreizeitpark Oberreith GmbH   Letzte Aktualisierung  8. März 2010