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Iltis-Frettchen
Das Iltis-Frettchen ist, wie der Name schon sagt, eine Kreuzung
zwischen dem wildlebenden Iltis und dem zahmen Frettchen. Da das Frettchen ein weißes
Fell besitzt, ist das Ilitis-Frettchen etwas heller als der Iltis. Das Iltis-Frettchen
kommt nahezu in ganz Europa vor. Sowohl das Frettchen als auch der Iltis gehören zur
Familie der Marder. Durch die zunehmende Kultivierung ihres Lebensraumes haben die
Iltisbestände stark abgenommen.
Das Iltis-Frettchen ist ein nachtaktives Raubtier, das nachts
besser als am Tage sehen kann. Es ist ein geschickter Jäger, der seine Beute durch einen
Biß in den Nacken tötet. Oftmals ist das erlegte Tier größer als das Iltis-Frettchen
selbst.
In Gefangenschaft gehaltene Tiere können sehr zutraulich und
handzahm werden. |
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Rotfuchs
Der Rotfuchs ist nahezu auf der ganzen nördlichen Erdhalbkugel
(außer auf den Inseln des nördlichen Polarmeeres) sowie in Australien zu finden. Obwohl
er wegen seines Felles stark bejagt wird und trotz seiner geringen Lebenserwartung (etwa
zwei Jahre) ist der Fuchs Dank seiner Anpassungsfähigkeit und Intelligenz in unserer
Gegend nicht bedroht.
Die Ranz- und Paarungszeit des Rotfuchses ist der Winter. Nach
ca. acht bis neun Wochen wirft die Fähe vier bis fünf Junge, die sie gemeinsam mit
dem Rüden oder anderen, nicht trächtigen Füchsinnen aufzieht. Die Welpen sind bereits
mit zehn Monaten geschlechtsreif.
Der Rotfuchs ist als nächtliches Raubtier mit einem
hervorragenden Sehvermögen und einem ausgezeichneten Gehör ausgestattet. Außerdem
trägt er im Gesicht und auch an den Beinen "Schnurrhaare", mit denen er sich
auch bei völliger Dunkelheit orientieren kann.
In vielen Märchen und Fabeln spielt er als schlauer Meister
Reinecke eine tragende Rolle. |
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Steinmarder Der Steinmarder, auch Hausmarder genannt,
kann sich seiner Umge-bung sehr gut anpassen. Er kommt in Mittel- und Südeuropa, im
Kauka-sus, Balkan, Vorder- und Mittelasien sowie in weiten Teilen Ostasiens vor.
In unserer Region lebt er in Wäldern, in Mittelgebirgen, im Flachland,
Felsengebieten, Feldgehölzen, Steinbrüchen, Scheunen und Schuppen und häufig auch in
Ortschaften. Dort hat er mitunter sein Domizil auch in Dachböden errichtet, wo er sich
als Mäuse- und Rattenjäger durchaus nützlich macht.
Da sich der Marder aber auch von Geflügel bis zu Hühnergröße ernährt,
dringt er in Kleintierstallungen ein und macht dort seine Beute. Aber nicht nur bei den
Bauern auf dem Land sondern auch als "Automarder" in Städten macht er sich
unbeliebt, da er häufig Kabel und Gummiteile an Autos zerbeißt. |
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