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hausesel.jpg (17849 Byte) Esel

Der Esel ist als Haus- und Arbeitstier ist auf der ganzen Welt vertreten. Den Wildesel gibt es nur noch in einsamen Wüstengebieten Nordost-afrikas. Wegen seiner geringen Population von etwa 3000 Tieren zählt er zu den vom Aussterben bedrohten Arten.

Wie bei seinem Verwandten, dem Pferd, gibt es auch beim Hausesel verschiedene Rassen. Zu Unrecht wird er als störrisch und dumm be-zeichnet, da er dem Menschen seit Jahrtausenden auf der ganzen Erde als genügsames und belastbares Arbeits- und Haustier dient und teil-weise auch heute noch zu dessen Lebensunterhalt beiträgt. Der Esel ernährt sich hauptsächlich von Gras, wobei er eine größere Menge nur sehr langsam frisst und muss nur alle zwei bis drei Tage trinken.

In der Geschichte und in der Bibel ist der Esel oftmals erwähnt. Die Ägypter setzten ihn zum Bau ihrer Pyramiden ein, bei den Römern wur-de er als heiliges Tier verehrt und in der Bibel gilt er als ein Begleiter von Jesus von Geburt an. Der Eselsmilch schreibt man heilende Wirkung zu.

   
hängebauchschwein.jpg (23127 Byte) Hängebauchschwein

Das Hängebauchschwein wird seit etwa 400 Jahren in China bzw. Vietnam gehalten.

Nach Europa kamen die ersten Tiere im Jahr 1866 zur Eröffnung des Zoologischen Gartens in Budapest. Sie erfreuen sich auch in Deutsch-land zunehmender Beliebtheit.

Die chinesische Linie hat ein gestauchtes, faltiges Gesicht, eine durch-hängende Rückenlinie und eine geringe Behaarung.

Vietnamesische Schweine haben einen kleinen, gedrungenen Körper-bau. Sie sind normalerweise schwarz haben Stehohren und eine mops-artige Schnauze.

Ihren Namen haben die Hängebauchschweine wohl deshalb erhalten, weil ihr Bauch häufig am Boden schleift.

Hängebauchschweine vermehren sich sehr schnell, da die weiblichen Tiere bereits mit 81 Tagen geschlechtsreif sind und nach einer relativ kurzen Tragzeit 13 bis 16 Ferkel werfen.

   
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Jakobsschaf

Das Jakobschaf wird auch Vier- oder Mehrhornschaf genannt, da die Böcke meistens vier, manchmal auch sechs Hörner haben. Die weiblichen Tiere haben überwiegend zwei Hörner.

Es handelt sich hier um eine uralte Rasse, die vermutlich aus dem Heiligen Land stammt und bereits in der Bibel erwähnt wird. Später sind die Jakobschafe mit arabischen Eroberern über Nordafrika nach Spanien gekommen. Da sie sehr genügsam sind, wurden sie auch auf den Schiffen der spanischen Armada gehalten. Bei deren Untergang konnten sich einige Tiere an der britischen Küste an Land retten.

Das äußerst robuste und anspruchslose Jakobschaf wird hauptsächlich zur Landschaftspflege wie auch wegen seiner Wolle gehalten und kann das ganze Jahr über im Freien leben.

In Deutschland gehört das Mehrhornschaf zu den seltenen, vom Aussterben bedrohten Haustierarten; es leben hier noch ca. 150 bis 200 Tiere.

   
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Shetlandpony

Das Shetlandpony ist seiner Herkunft gemäß nach den schottischen Shetlandinseln benannt, wo es seit ca. 2.500 Jahren, auch heute noch in halbwildem Zustand lebt. Erst im 19. Jahrhundert wurde dieses Pferd auch auf das europäische Festland und nach Amerika exportiert. Da keine anderen Pferde auf den Shetlandinseln eingekreuzt wurden, ist der Shetty in seiner ursprünglichen Art erhalten und zählt zu den ältesten noch existierenden Pferderassen.

Mit Ausnahme einiger spezieller Züchtungen in Südamerika gilt das Shetlandpony als kleinstes Pferd der Welt (65 – 105 cm Stockmaß). Zugleich ist es im Verhältnis zu seiner Körpergröße aber auch das stärkste Pferd. Es ist durchaus in der Lage, einen erwachsenen Mann mehrere Stunden am Tag zu tragen. Wegen seiner enormen Kraft, seines kleinen Wuchses und auch seiner Widerstandskraft wurde es in der Vergangenheit als Grubenpony unter Tage und als Lasttier genutzt. Heute ist es als ideales Reitpferd für kleinere Kinder und als leistungsfähiges Kutschpferd zu einem beliebten "Familienmitglied" geworden.

Shetlandponies sind gesellig, gutmütig, freundlich und nicht schreckhaft, haben aber durchaus ihren eigenen Willen. Sie haben, im Vergleich zu Großpferden eine hohe Lebenserwartung (über 30 Jahre) und sind für eine ganzjährige Freilandhaltung bestens geeignet.

   
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Wollschwein

Das Wollschwein, auch Mangalitza oder wollhaariges Weideschwein genannt, stammt ursprünglich aus dem osteuropäischen Raum und war ab dem 19. Jahrhundert auch im deutschen Sprachraum weit verbreitet.

Wollschweine können aufgrund ihres dichten Haarkleides und ihrer Speckschicht das ganze Jahr über im Freien leben. Sie sind robust und widerstandsfähig und kommen auch in gebirgigem Gelände problemlos zurecht. Auch ihr Sozialverhalten ist für eine extensive Haltung bestens geeignet; Eber, Sau und Ferkel müssen nicht getrennt werden, da ihre Wesensart im Gegensatz zu intensiv gehaltenen Schweinen stressunempfindlich und genügsam ist. Außerdem haben Wollschweinsauen noch einen ausgeprägten Mutterinstinkt, der bei den Intensivrassen weitgehend verloren gegangen ist.

Durch die Änderung der Eßgewohnheiten der Menschen nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Schweinezucht auf eine Intensivhaltung ausgerichtet, so dass die spätreifen, vergleichsweise langsam wachsenden Wollschweine nicht mehr gefragt waren. Dadurch war diese Schweineart in den 70-er Jahren fast ausgestorben. Seit 1997 gibt es in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen eine "Interessengemeinschaft Wollschweine", die das Mangalitza 1999 zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres gewählt hat. Derzeit gibt es in Deutschland noch ca. 300, weltweit etwa 1.500 Tiere.

   
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Zwergziege

Die Zwergziege stammt ursprünglich aus den arabischen und afrikanischen Gebirgen. Auch im alten Ägypten wurden schon Zwergziegen gehalten. Vor etwa 300 Jahren kamen sie über den Balkan in den europäischen Raum.

Ihr Zwergenwuchs ist auf den kargen Lebensraum zurückzuführen, da im unwegsamen Ödland kleine Tiere besser zurecht kommen. Die Zwergziegen sind sehr widerstandsfähig und genügsam und können das ganze Jahr über im Freien leben. Eine kleine, windgeschützte Hütte als Unterschlupf reicht ihnen vollkommen aus.

Sie haben einen guten Charakter und sind sehr menschenbezogen, wes-halb sie heute als Spielgefährten für Kinder, aber auch als "Rasenmäher" oder Gesellschafter für Pferde sehr beliebt sind.

Zwergziegen vermehren sich schnell (Mehrlingsgeburten sind die Regel) und werden bis zu 20 Jahre alt.

 

(c) Wildfreizeitpark Oberreith GmbH   Letzte Aktualisierung  8. März 2010