|
Home
Tiere
Spielen
Waldseilgarten
Wildpark-Stub'n
Neu: interaktiver
Überblicksplan
Zeiten und Preise
Aktuelles
Kooperationspartner
Anfahrt
Kontakt/Impressum
| |
 |
EselDer Esel ist als Haus- und Arbeitstier ist auf der ganzen
Welt vertreten. Den Wildesel gibt es nur noch in einsamen Wüstengebieten Nordost-afrikas.
Wegen seiner geringen Population von etwa 3000 Tieren zählt er zu den vom Aussterben
bedrohten Arten.
Wie bei seinem Verwandten, dem Pferd, gibt es auch beim
Hausesel verschiedene Rassen. Zu Unrecht wird er als störrisch und dumm be-zeichnet, da
er dem Menschen seit Jahrtausenden auf der ganzen Erde als genügsames und belastbares
Arbeits- und Haustier dient und teil-weise auch heute noch zu dessen Lebensunterhalt
beiträgt. Der Esel ernährt sich hauptsächlich von Gras, wobei er eine größere Menge
nur sehr langsam frisst und muss nur alle zwei bis drei Tage trinken.
In der Geschichte und in der Bibel ist der Esel oftmals
erwähnt. Die Ägypter setzten ihn zum Bau ihrer Pyramiden ein, bei den Römern wur-de er
als heiliges Tier verehrt und in der Bibel gilt er als ein Begleiter von Jesus von Geburt
an. Der Eselsmilch schreibt man heilende Wirkung zu. |
|
|
 |
HängebauchschweinDas Hängebauchschwein wird seit etwa 400 Jahren in China
bzw. Vietnam gehalten.
Nach Europa kamen die ersten Tiere im Jahr 1866 zur Eröffnung
des Zoologischen Gartens in Budapest. Sie erfreuen sich auch in Deutsch-land zunehmender
Beliebtheit.
Die chinesische Linie hat ein gestauchtes, faltiges Gesicht,
eine durch-hängende Rückenlinie und eine geringe Behaarung.
Vietnamesische Schweine haben einen kleinen, gedrungenen
Körper-bau. Sie sind normalerweise schwarz haben Stehohren und eine mops-artige Schnauze.
Ihren Namen haben die Hängebauchschweine wohl deshalb
erhalten, weil ihr Bauch häufig am Boden schleift.
Hängebauchschweine vermehren sich sehr schnell, da die weiblichen Tiere
bereits mit 81 Tagen geschlechtsreif sind und nach einer relativ kurzen Tragzeit 13 bis 16
Ferkel werfen. |
|
|
 |
Jakobsschaf
Das Jakobschaf wird auch Vier- oder Mehrhornschaf genannt, da
die Böcke meistens vier, manchmal auch sechs Hörner haben. Die weiblichen Tiere haben
überwiegend zwei Hörner.
Es handelt sich hier um eine uralte Rasse, die vermutlich aus
dem Heiligen Land stammt und bereits in der Bibel erwähnt wird. Später sind die
Jakobschafe mit arabischen Eroberern über Nordafrika nach Spanien gekommen. Da sie sehr
genügsam sind, wurden sie auch auf den Schiffen der spanischen Armada gehalten. Bei deren
Untergang konnten sich einige Tiere an der britischen Küste an Land retten.
Das äußerst robuste und anspruchslose Jakobschaf wird
hauptsächlich zur Landschaftspflege wie auch wegen seiner Wolle gehalten und kann das
ganze Jahr über im Freien leben.
In Deutschland gehört das Mehrhornschaf zu den seltenen, vom Aussterben
bedrohten Haustierarten; es leben hier noch ca. 150 bis 200 Tiere. |
|
|
 |
Shetlandpony
Das Shetlandpony ist seiner Herkunft gemäß nach den
schottischen Shetlandinseln benannt, wo es seit ca. 2.500 Jahren, auch heute noch in
halbwildem Zustand lebt. Erst im 19. Jahrhundert wurde dieses Pferd auch auf das
europäische Festland und nach Amerika exportiert. Da keine anderen Pferde auf den
Shetlandinseln eingekreuzt wurden, ist der Shetty in seiner ursprünglichen Art erhalten
und zählt zu den ältesten noch existierenden Pferderassen.
Mit Ausnahme einiger spezieller Züchtungen in Südamerika gilt
das Shetlandpony als kleinstes Pferd der Welt (65 105 cm Stockmaß). Zugleich ist
es im Verhältnis zu seiner Körpergröße aber auch das stärkste Pferd. Es ist durchaus
in der Lage, einen erwachsenen Mann mehrere Stunden am Tag zu tragen. Wegen seiner enormen
Kraft, seines kleinen Wuchses und auch seiner Widerstandskraft wurde es in der
Vergangenheit als Grubenpony unter Tage und als Lasttier genutzt. Heute ist es als ideales
Reitpferd für kleinere Kinder und als leistungsfähiges Kutschpferd zu einem beliebten
"Familienmitglied" geworden.
Shetlandponies sind gesellig, gutmütig, freundlich und nicht
schreckhaft, haben aber durchaus ihren eigenen Willen. Sie haben, im Vergleich zu
Großpferden eine hohe Lebenserwartung (über 30 Jahre) und sind für eine ganzjährige
Freilandhaltung bestens geeignet. |
|
|
 |
Wollschwein
Das Wollschwein, auch Mangalitza oder wollhaariges Weideschwein
genannt, stammt ursprünglich aus dem osteuropäischen Raum und war ab dem 19. Jahrhundert
auch im deutschen Sprachraum weit verbreitet.
Wollschweine können aufgrund ihres dichten Haarkleides und
ihrer Speckschicht das ganze Jahr über im Freien leben. Sie sind robust und
widerstandsfähig und kommen auch in gebirgigem Gelände problemlos zurecht. Auch ihr
Sozialverhalten ist für eine extensive Haltung bestens geeignet; Eber, Sau und Ferkel
müssen nicht getrennt werden, da ihre Wesensart im Gegensatz zu intensiv gehaltenen
Schweinen stressunempfindlich und genügsam ist. Außerdem haben Wollschweinsauen noch
einen ausgeprägten Mutterinstinkt, der bei den Intensivrassen weitgehend verloren
gegangen ist.
Durch die Änderung der Eßgewohnheiten der Menschen nach dem
zweiten Weltkrieg wurde die Schweinezucht auf eine Intensivhaltung ausgerichtet, so dass
die spätreifen, vergleichsweise langsam wachsenden Wollschweine nicht mehr gefragt waren.
Dadurch war diese Schweineart in den 70-er Jahren fast ausgestorben. Seit 1997 gibt es in
der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen eine
"Interessengemeinschaft Wollschweine", die das Mangalitza 1999 zur gefährdeten
Nutztierrasse des Jahres gewählt hat. Derzeit gibt es in Deutschland noch ca. 300,
weltweit etwa 1.500 Tiere. |
|
|
 |
Zwergziege
Die Zwergziege stammt ursprünglich aus den arabischen und
afrikanischen Gebirgen. Auch im alten Ägypten wurden schon Zwergziegen gehalten. Vor etwa
300 Jahren kamen sie über den Balkan in den europäischen Raum.
Ihr Zwergenwuchs ist auf den kargen Lebensraum
zurückzuführen, da im unwegsamen Ödland kleine Tiere besser zurecht kommen. Die
Zwergziegen sind sehr widerstandsfähig und genügsam und können das ganze Jahr über im
Freien leben. Eine kleine, windgeschützte Hütte als Unterschlupf reicht ihnen vollkommen
aus.
Sie haben einen guten Charakter und sind sehr menschenbezogen,
wes-halb sie heute als Spielgefährten für Kinder, aber auch als "Rasenmäher"
oder Gesellschafter für Pferde sehr beliebt sind.
Zwergziegen vermehren sich schnell (Mehrlingsgeburten sind die
Regel) und werden bis zu 20 Jahre alt. |
|
|

|