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Mäusebussard

Der Mäusebussard ernährt sich, wie der Name schon sagt hauptsächlich vom Mäusen, Aber auch Jungkaninchen, Jungvögel, Reptilien und Insekten stehen auf seinem Speiseplan. Er kommt mit veränderten Lebensbedingungen gut zurecht und ist daher auf dem ganzen europäischen Festland und in Kleinasien zu finden. In gemäßigten Zonen bleibt er ganzjährig als Standvogel, in kälteren Gebieten lebt er nur im Sommer und verbringt den Winter als Zugvogel im Süden.

Nicht nur sein Aussehen ähnelt einem kleinen Adler; er verfügt auch über die ausgezeichneten Flugeigenschaften des Königs der Lüfte.

Man sieht ihn oft stundenlang im Gleitflug seine Kreise ziehen. Durch geschicktes Ausnutzen der Thermik erreicht er eine Flughöhe bis zu 240 m, er gleitet aber auch elegant knapp über dem Boden.

Die Balz findet auch im Fluge statt. Dabei trägt das Männchen gelegentlich einen Zweig oder ein kleines Beutestück in seinen Fängen. Das in Dauerehe lebende Pärchen teilt sich die Aufgaben des Nestbaues und das Männchen versorgt sein Weibchen während es brütet. Auch die Fütterung der Jungvögel wird von beiden Teilen übernommen.

   
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Turmfalke

Der Turmfalke gehört zur Gattung der Edelfalken. Er lebt in Europa, Asien und Afrika in gemäßigten Zonen als Stand- oder Strichvogel, im Norden als Zugvogel, der den Winter im Süden verbringt.

Als wahrer Meister im Flug beherrscht dieser Raubvogel die so genannte Rütteljagd. Dabei bewegt er seine Flügel so geschickt, dass er förmlich in der Luft stehen kann. Hat er eine Beute ausgemacht, legt er seine Flügel an und lässt sich im Sturzflug fallen. Kurz über dem Boden entfal-tet er seine Flügel wieder und packt mit seinen scharfen Krallen die Beute.

Seine Nahrung besteht überwiegend aus Mäusen, kleinen Nagetieren und Eidechsen. Bei den Bauern ist er sehr beliebt, da er auf den Wiesen Maulwürfe und Wühlmäuse jagt. Man sieht ihn oft auf den eigens dafür aufgestellten Stangen sitzen, wo er nach Beute Ausschau hält.

Während der Balz umwirbt das Männchen mit Scheinattacken das sitzende Weibchen, worauf beide ihren kunstvollen Liebesflug starten.

Der Turmfalke baut kein eigenes Nest, sondern legt die Eier in Fels-nischen, Mauervorsprüngen oder Baumhöhlen ab. Die Eier, meistens fünf Stück, werden in Abständen von zwei bis drei Tagen gelegt. Das Weibchen beginnt mit dem Brüten erst, wenn das letzte Ei gelegt ist. Während der Brutzeit wird es vom Männchen versorgt. Nach 30 Tagen schlüpfen die Jungen.

    
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Uhu

Der Uhu ist der größte Eulenvogel, der bis zu 75 cm groß werden kann. Seine Flügelspannweite beträgt 155 cm bis 175 cm und sein Gewicht liegt bei 2,5 kg bis 3,0 kg. Damit ist er um das achtfache schwerer als die Schleiereule. Er hat ein gut ausgeprägtes Gehör und kann seinen Kopf nahezu um 360 ° drehen. Damit gleicht er den geringen Blickwinkel seiner Augen aus.

Das Verbreitungsgebiet dieses imposanten Vogels liegt im eurasischen Kontinent und in Nordafrika. Er bevorzugt als Lebensraum Wälder und die Nähe von Gewässern, wo er reiche Beute findet. Als standorttreuer Vogel lebt er in einem bis zu 80 km² großen Territorium. Der nachtaktive Raubvogel geht nach Sonnenuntergang auf die Jagd und schläft tagsüber in Bäumen und Gestrüpp. Er bejagt Säugetiere, andere Raubvögel, aber auch Schlangen und Fische. In Uhunestern wurden schon Beutetiere gefunden, die das Gewicht eines ausgewachsenen Uhus hatten.

Gepaarte Uhupärchen bleiben ihr ganzes Leben lang zusammen. Sie nisten in Wäldern am Boden zwischen Wurzeln oder unter umgestürzten Bäumen, aber auch in Felswänden. Während der fünfwöchigen Brutzeit und bis ca. fünf Wochen nach dem Schlüpfen der Jungen wird das Weibchen vom Männchen gefüttert. Nach sieben bis acht Wochen sind die Jungvögel flugfähig.

Der Uhu hat eine hohe Lebenserwartung von etwa 20 Jahren in freier Wildbahn, im Zoo wurde ein Uhu schon 68 Jahre alt.

 

(c) Wildfreizeitpark Oberreith GmbH   Letzte Aktualisierung  8. März 2010